Bezirkswettbewerb "Jugend schweißt" - vier Auszubildende stellten sich Konkurrenz

Vier Konstruktionsmechaniker, drittes Ausbildungsjahr, stellten sich am 1. April der Herausforderung. Sie starten in den Kategorien WIG- bzw. MAG-Schweißen.

Zwickau/Meerane – 01. April 2017: Vier Auszubildende, Oettler, Moritz Piehl, Tom Bankwitz, Leon Segeth, und ihr Betreuer, Roland Sitte, stellten sich im Bezirkswettbewerb „Jugend schweißt“ am ersten Aprilwochenende der Konkurrenz.

Um 7.30 Uhr ging es Richtung Meerane, in die Dampfkesselbau GmbH, dem diesjährigen Austragungsort.  

Neben Schweißern aus dem Bezirksverband Chemnitz startete in diesem Jahr erneut ein Team der Berufsschule Frydek-Mistek (Tschechische Republik).  

Nach der offiziellen Anmeldung und Vergabe der Startnummern begann der Theorietest, die erste Wettbewerbsstufe. Rund um das MAG- bzw. WIG-Schweißen mussten die Teilnehmer Fachfragen schriftlich beantworten. Im anschließenden einstündigen Einschweißen prüften die Starter das technische Equipment auf Herz und Nieren, bevor es für alle Ernst wurde. Ab Mittag folgte die zweistündige Praxisprüfung, in der die Teilnehmer ihre Fertigkeiten und Fähigkeiten unter dem geschulten Auge der Juroren unter Beweis stellten.  

Für die vier angehenden Konstruktionsmechaniker war der Wettbewerb eine riesige Herausforderung. In der Regel sind sie vor allem im Automobilbau als sogenannte Dünnblechschweißer tätig und schweißen maximal 2 mm Dünnbleche einlagig. Im Wettbewerb mussten die Teilnehmer jedoch mehrlagig schweißen, um die Maßgabe von 10mm zu erreichen. Nach zweistündiger intensiver Konzentration war es geschafft. Die Ergebnisse aller angetretenen Teilnehmer wurden nur durch die Startnummer von einer 3-köpfigen Jury anonym begutachtet und bewertet.  

Trotz der kurzen 3-wöchigen Vorbereitungszeit errang Moritz Piehl im WIG-Schweißen einen Platz auf dem Podest Er erkämpfte hinter zwei Matadoren den 3. Platz. Im MAG-Schweißen belegten Leon Segeth und Tom Bankwitz die Plätze 4 und 5. Aufgrund Ihrer respektablen Ergebnisse von über 92 Punkten besteht für sie noch die Chance, beim Landeswettbewerb am 17.06.2017 in der Handwerkskammer Dresden ihr Können nochmals unter Beweis zu stellen.

Nach dem Wettkampf resümierte Moritz Piel: „ Es war verdammt anstrengend, das hatte ich im Vorfeld nicht erwartet. Aber es war eine großartige Erfahrung und mit einem 3. Platz hätte ich natürlich nie gerechnet“.   Roland Sitte ergänzte „Wenn man bedenkt, was unsere 4 Auszubildenden in der Kürze der Zeit geschafft haben, kann ich nur meinen Hut ziehen und bin natürlich auch Stolz auf alle vier, die sich in einem sehr anspruchsvollem Wettbewerb gegenüber einer sehr starken Konkurrenz insgesamt gut behaupteten.“

Ramona Hofmeister

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