StiP-Studenten starten berufliche Karriere mit "Zwei in Eins"

- 6 Studenten beginnen technische Berufsausbildung vor Studienbeginn

- 4,5 Jahre - erfolgreiche Kombination aus Ausbildung, Studium und Praxis

Matthias Roth (r.) begrüßt gemeinsam mit den Ausbildern Alexander Keller (4.v.l.) und Thomas Spitzner (5.v.l.) die frischgebackenen „StiP“-Studenten, Jahrgang 2026, im Volkswagen Bildungsinstitut

Matthias Roth (r.) begrüßt gemeinsam mit den Ausbildern Alexander Keller (4.v.l.) und Thomas Spitzner (5.v.l.) die frischgebackenen „StiP“-Studenten, Jahrgang 2026, im Volkswagen Bildungsinstitut

Für sechs junge Abiturientinnen und Abiturienten beginnt in diesen Tagen ein besonderer Karriereweg: Noch vor dem Start ihres Hochschulstudiums nehmen sie ihre technische Berufsausbildung im Rahmen des Programms „Studium im Praxisverbund“ (StiP) auf. Das bewährte Modell ermöglicht den Teilnehmern, innerhalb von nur viereinhalb Jahren einen Hochschulabschluss in den Fachrichtungen Maschinenbau oder Elektrotechnik zu erwerben und gleichzeitig eine anerkannte technische Berufsausbildung erfolgreich abzuschließen.

Das innovative Bildungskonzept verbindet Theorie und Praxis von Beginn an und bietet sowohl den Studierenden als auch den beteiligten Unternehmen erhebliche Vorteile. Neben Volkswagen Sachsen setzen auch weitere regionale Unternehmen erneut auf dieses Ausbildungsmodell – und das trotz der aktuell herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Sicherung von Fachkräften in Sachsen.

Ein Programm, drei Gewinner: Das Studium im Praxisverbund schafft eine klassische Win-win-win-Situation: Die Unternehmen gewinnen hochqualifizierte Nachwuchsingenieure mit fundierter Praxiserfahrung und direktem Bezug zu betrieblichen Abläufen. Die Studierenden profitieren von hervorragenden Karriereperspektiven, einer engen Bindung an ihre Praxispartner sowie der Aussicht, nach dem Abschluss unmittelbar ins Berufsleben einzusteigen. Gleichzeitig stärkt das Programm den Wirtschaftsstandort Sachsen, da viele Absolventinnen und Absolventen dauerhaft in der Region bleiben und ihr Wissen hier einbringen.

David Huth, Geschäftsführer des Volkswagen Bildungsinstituts, sieht im StiP-Programm einen entscheidenden Baustein zur Fachkräftesicherung: „Für mich ist dieses Personalentwicklungsinstrument der Königsweg zur Sicherung des regionalen Fachkräftebedarfs im ingenieurtechnischen Bereich. Unsere Absolventinnen und Absolventen verfügen nicht nur über exzellentes theoretisches Wissen, sondern haben bereits umfassende Praxiserfahrung gesammelt. Dieser direkte Bezug zur betrieblichen Realität macht sie für Unternehmen besonders wertvoll.“

Erfolgsmodell mit langer Tradition: Das Studium im Praxisverbund hat sich über viele Jahre hinweg als nachhaltiges Qualifizierungsmodell etabliert. In den vergangenen mehr als 20 Jahren haben bereits über 300 Studierende ihr duales Studium im Volkswagen Bildungsinstitut erfolgreich abgeschlossen.

Seit Dezember 1990, also seit über 35 Jahren, unterstützt das Volkswagen Bildungsinstitut als kompetenter Bildungspartner Unternehmen und junge Talente mit einem umfassenden Angebot an Beratungs- und Bildungsdienstleistungen. Neben dem Dualen Studium umfasst das Portfolio die Berufsorientierung, die gewerblich-technische und kaufmännische Berufsausbildung sowie vielfältige Dienstleistungen in den Bereichen technische Weiterbildung, Personal- und Organisationsentwicklung sowie Sprachausbildung – sowohl für nationale als auch internationale Unternehmen.

 

Ramona Hofmeister

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